Du organisierst gerne, behältst den Überblick und arbeitest lieber mit dem Kopf als mit den Händen? Dann könnte eine kaufmännische Ausbildung genau das Richtige für dich sein! Viele denken bei der Metall- und Elektroindustrie erstmal an Werkstätten und Produktionshallen. Aber weißt du was? Hinter jedem erfolgreichen Unternehmen steckt ein starkes Team im Büro, das alles am Laufen hält.
Was sind kaufmännische Berufe überhaupt? Ganz einfach: Das sind Jobs, in denen du organisierst, planst, mit Zahlen arbeitest und viel kommunizierst. Du sitzt meist am Computer und bearbeitest beispielsweise Anfragen, vergleichst Angebote, kümmerst dich um Bestellungen oder bereitest wichtige Unterlagen vor.
Kaufmännische Ausbildungen sind dabei extrem vielseitig: Du kannst unter anderem im Einkauf starten, im Vertrieb, in der Personalabteilung oder im Marketing. Du bekommst Einblicke in verschiedene Aufgabenbereiche, übernimmst Schritt für Schritt mehr Verantwortung und entwickelst ein gutes Gefühl dafür, welche Aufgaben dir am meisten liegen.
Werde Automobilkaufmann/-frau und überzeuge Kunden mit Service und Fachwissen.
Werde Industriekaufmann/-frau und sorge für reibungslose betriebswirtschaftliche Abläufe.
Werde Kaufmann/-frau für den Bereich E-Commerce und ermögliche das perfekte digitale Einkaufserlebnis.
Werde Kaufmann/-frau für Büromanagement und beweise dein Organisationstalent.
Werde Kaufmann/-frau für Dialogmarketing und kommuniziere auf allen Ebenen.
Werde Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement und sorge für digitalisierte Arbeitsabläufe in Unternehmen.
Werde Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement und sorge für einen reibungslosen Warenfluss.
Werde Kaufmann/-frau im Bereich IT-System-Management und berate Kunden mit deinem Expertenwissen.
Werde Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation und entwickel Werbe- und Kommunikationsstrategien im Unternehmen
Werde Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung und sorge für einen termingerechten Warentransport.
Jetzt fragst du dich vielleicht: „Kann ich das überhaupt?“
Die gute Nachricht: Eine kaufmännische Ausbildung ist für viele Schulabschlüsse offen. Wichtig ist, dass du motiviert bist und Lust hast, Neues zu lernen.
Was solltest du mitbringen?
Hier erfährst du, welche kaufmännischen Berufe mit deinem Schulabschluss möglich sind.
Du hast einen Mittelschulabschluss oder deinen Quali? Perfekt! Es gibt viele Büro-Jobs mit Mittelschulabschluss, die dir offenstehen. Lass dir von niemandem einreden, dass du damit keine Chancen hättest – das stimmt nicht!
Mit deinem Abschluss stehen dir mehrere kaufmännische Ausbildungsberufe offen: Als Kaufmann/-frau für Büromanagement bist du der Allrounder im Büro – du koordinierst Termine, organisierst den Büroalltag und bist die erste Anlaufstelle für Kolleg*innen und Kund*innen. Wenn du kommunikativ bist, passt der Kaufmann/-frau für Dialogmarketing perfekt zu dir. Hier telefonierst du, chattest und schreibst E-Mails mit Kund*innen über verschiedene Kanäle – vom klassischen Telefon bis Social Media. Bist du eher kreativ? Dann schau dir Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation an! Du lernst, wie man Kampagnen plant, Social-Media-Posts erstellt und Events organisiert. Kreativität trifft auf Organisation.
Was solltest du mitbringen? Grundlegende Computer-Kenntnisse, gute Umgangsformen, Zuverlässigkeit und vor allem Motivation! Die Details lernst du während der Ausbildung.
Wichtig: Mit einem Mittelschulabschluss kannst du eine Ausbildung im Büro starten und dich während oder danach weiterbilden. Die M+E-Industrie zahlt schon in der Ausbildung über 1.000 Euro im ersten Lehrjahr. Zeig im Bewerbungsgespräch, was du drauf hast. Deine Motivation zählt oft mehr als Noten!
Mit der Mittleren Reife hast du oft noch mehr Auswahl, weil viele kaufmännische Ausbildungsberufe diesen Abschluss voraussetzen.
Als Industriekaufmann/-frau bist du das organisatorische Rückgrat eines Industrieunternehmens. Du planst zum Beispiel Material- und Produktionsprozesse, vergleichst Angebote, unterstützt den Vertrieb und behältst Kosten im Blick. Dabei bekommst du Einblicke in alle wichtigen Bereiche: Einkauf, Logistik, Personal und Controlling. Perfekt, wenn du verstehen willst, wie ein Unternehmen wirklich funktioniert! Bist du eher der digitale Typ? Dann schau dir Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement an. Hier sorgst du dafür, dass IT-Systeme laufen und Prozesse digital werden. Du analysierst Abläufe, findest passende Tools und hilfst Kolleg*innen beim Umgang mit neuen Technologien. Oder du gehst den E-Commerce-Weg: Als Kaufmann/-frau im E-Commerce arbeitest du mitten in der Online-Welt, pflegst Produkte in Shops ein, unterstützt Social Media und Marketing und wertest aus, was bei Kund*innen gut ankommt.
Was solltest du mitbringen? Gute Noten in Deutsch und Mathe sind hilfreich, dazu Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und Kommunikationstalent.
Mit einem Realschulabschluss stehen dir viele gut bezahlte Büro-Jobs offen.
Du hast dein Abi in der Tasche oder bist kurz davor? Stark! Mit dem Abitur stehen dir viele Wege offen: Studium, Ausbildung oder ein duales Studium. Jeder Weg hat seine Vorteile. Eine kaufmännische Ausbildung kann dabei eine super Alternative oder Ergänzung zum Studium sein.
Warum eine Ausbildung für Abiturient*innen spannend sein kann:
Diese Optionen hast du mit Abitur:
Verkürzte Ausbildung:
Mit Abitur können viele kaufmännische Ausbildungen um ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr verkürzt werden. Du steigst schneller ins Berufsleben ein.
Du kombinierst eine Ausbildung mit einem Bachelor-Abschluss und hast nach 3–4 Jahren beides geschafft.
Das Gute an kaufmännischen Berufen: Du kannst in vielen Bereichen eines Unternehmens einsteigen und gerade die bayerische Metall- und Elektroindustrie bietet dir starke Perspektiven. Moderne Arbeitsplätze, spannende Technik und echte Entwicklungschancen machen die Branche besonders attraktiv.
In der Metall- und Elektroindustrie kannst du nach deiner kaufmännischen Ausbildung unter anderem in diesen Bereichen arbeiten:
Kurz gesagt: Mit einer kaufmännischen Ausbildung hast du in der M+E-Industrie viele Möglichkeiten und jede Menge Chancen, dich weiterzuentwickeln und deinen eigenen Weg zu gehen.
„Und was kommt nach der Ausbildung?"
Eine berechtigte Frage! Die gute Nachricht: In kaufmännischen Berufen sind die Aufstiegschancen richtig gut.
Der Fachwirt bzw. die Fachwirtin ist quasi der "Meister" für kaufmännische Berufe. Du spezialisierst dich in einem Bereich, zum Beispiel:
Du fragst dich, warum du deine kaufmännische Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie machen solltest? Hier sind die Top-Gründe:
Du planst, organisierst und hältst den Laden am Laufen: Mails, Telefonate, Termine, Abläufe koordinieren, Informationen weitergeben, Daten pflegen und Dokumentationen vornehmen. Je nach Stelle unterstützt du außerdem Projekte, betreust Kund*innen, arbeitest an Angeboten und Aufträgen mit, koordinierst Bestellungen oder hilfst im Personal- oder Marketingbereich. Meistens am PC und oft als Schnittstelle zwischen verschiedenen Teams.
Nein. Grundrechnen, Prozent und ein gutes Logikverständnis reichen. Vieles läuft über Tools wie Excel oder SAP, einer Software zur Organisation und Planung von Einkauf, Lager, Finanzen und Personal. Wichtiger sind Ordnung, Genauigkeit und ein klarer Kopf.
In der M+E-Branche: ja. Schon als Azubi liegt die Vergütung im Schnitt bei rund 1.350 € im Monat. Nach der Ausbildung ist – je nach Job, Region und Unternehmen – deutlich mehr drin. Mit Weiterbildungen steigt das Gehalt weiter.
Kommt auf den Beruf an. Viele Jobs haben Kontakt per Mail, Telefon, Chat oder in Meetings. Andere (z. B. Buchhaltung oder Controlling) sind eher „ruhiger“ und weniger nach außen gerichtet.
Nein. KI übernimmt vor allem Routineaufgaben (z. B. sortieren, Vorlagen, Standard-Antworten). Menschen bleiben wichtig für Kommunikation, Entscheidungen, Verhandlungen und alles, was Fingerspitzengefühl braucht.
Ja, besonders in Marketing, E-Commerce, HR, Social Media oder bei der Prozess-Optimierung. Kreativ heißt hier: Ideen entwickeln, Dinge besser machen, Inhalte planen und Lösungen finden.
Ja. Je nach Job bist du auch im Lager oder in der Logistik, in der Produktion, auf Messen oder bei Kund*innen unterwegs – zum Beispiel im Vertrieb, im Logistikbereich oder im Groß- und Außenhandel.
Du weißt noch nicht genau, ob kaufmännische Berufe was für dich sind? Alles gut. Das geht vielen so. Entscheidend sind deine Stärken.
Frag dich mal selbst:
Wenn du bei ein paar Punkten genickt hast, passt eine kaufmännische Ausbildung gut zu dir.
In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie gibt es viele kaufmännische Ausbildungsberufe: vom Büro über Marketing und E-Commerce bis zu Einkauf, Logistik oder Digitalisierung.
Je nach Beruf kannst du organisieren, kreativ arbeiten, Probleme lösen oder mit Kunden zu tun haben.
Das Beste: Du musst kein Mathe-Genie sein und auch nicht der Typ, der immer vorne steht und redet. Viele Skills lernst du erst in der Ausbildung. Wichtig sind Motivation, Zuverlässigkeit und Lust, Neues zu lernen.
Noch unsicher? Ein Praktikum hilft, um reinzuschnuppern. In der M+E-Industrie bieten viele Unternehmen Praktika an. Oft ist das der erste Schritt zur Ausbildung.