DO’s und DONT’s: Dein Social Media-Account in der Ausbildungssuche.

  04. Oktober 2021   |     Kategorie: Bewerbungsprozess   |     ca. 2 Min. Lesezeit

Darauf achten Personaler*innen bei Social Media.

Hier ein Urlaubspost bei Instagram und dort ein lustiges Tiktok – Dein ganzes Leben auf Social Media Plattformen zu teilen ist Dein liebstes Hobby? Watch out! Vor allem, wenn Du Dich gerade im Bewerbungsprozess auf Deinen Ausbildungsplatz befindest. Denn unter Deinen Viewers könnten auch Personaler*innen stecken. Was Deine Freunde*innen also mit vielen Likes belohnen, könnte ein*e Personalverantwortliche*r mit einer Absage bewerten.

Kurz: Personaler*innen recherchieren schon lange auch auf Social Media Plattformen nach ihren Bewerber*innen. Aber warum tun sie das? Auf was solltest Du also achten? Und gibt es eigentlich Unterschiede zwischen den einzelnen Netzwerken?

Find’s in diesem Blogartikel heraus!

Warum checken Personaler*innen meine Social Media-Profile?

Ganz einfach: Sie möchten Dich näher kennenlernen. Das ist erstmal durchweg positiv und zeigt, dass Deine Bewerbung interessant ist. Aber auch Personaler*innen wissen, dass man sich in seiner Bewerbung von seiner besten Seite zeigt. Deswegen versuchen sie herauszufinden, wer Du wirklich bist – und da bieten sich vor allem die privaten sozialen Netzwerke wie TikTok, Instagram, Snapchat und Co. besonders gut an.

Geh also davon aus, dass ein*e Personaler*in nach Deinen Social Media Aktivitäten suchen könnte, aber auf jeden Fall zumindest nach Dir googeln wird. Was er*sie kann, kannst Du auch tun: Googel einfach mal nach Dir und checke, welche Ergebnisse ausgespielt werden. So kannst Du die Ergebnisse entweder noch bearbeiten oder Dich zumindest auf mögliche Rückfragen vorbereiten. Und was ist mit Social Media? Das erfährst Du jetzt!

Auf was sollte ich bei Social Media im Bewerbungsprozess achten?

Entdecke jetzt die DO’s und DONT’s für Deine Social Media-Accounts während Deiner Bewerbungsphase:

#DO´s

  1. Schalte Dein Profil, wenn möglich, auf privat
  2. Setze auf natürliche, aussagekräftige Posts in guter Qualität
  3. Teile für die Ausbildungsstelle relevante Infos/Bilder/Videos von Dir, wie Praktika, passende Hobbys, soziales Engagement, eigener Blog uvm.
  4. Denk vor jedem Posting zweimal über den Inhalt nach
  5. Aktualisiere Deine Profile regelmäßig

#DONT´s

  1. Keine Partybilder, Videos, Stories und Co.
  2. Keine freizügigen Posts mit zu viel nackter Haut
  3. Keine Rechtschreibfehler, schlechte Grammatik
  4. Keine albernen Profilnamen wie Partyking oder Bad_Angel
  5. Keine Fake-Profile mit falschen Schulabschlüssen etc.
  6. Kein Rassismus, Sexismus und Hate – auch nicht in Kommentaren

Was sind berufliche Soziale Netzwerke?

Neben den Plattformen, die Du vor allem für Deine privaten Interessen nutzt, gibt es auch rein berufliche. XING, LinkedIn und einige mehr. Jedes funktioniert ein bisschen anders, eines gilt aber für alle: hier muss alles perfekt sein. Wie in Deiner Bewerbungsmappe zeigst Du Dich auf Deinem Account von Deiner besten Seite. Hier dreht sich alles um Deine berufliche Zukunft. Private Fotos oder gar Inhalte haben hier nichts verloren – außer sie haben direkt etwas mit Deinem Berufswunsch zu tun. Holst Du zum Beispiel den Titel in einem Motocross-Rennen und hast Dich auf eine Ausbildung zum*r Zweiradmechatroniker/-in beworben, zeigt das Deine Leidenschaft und kann sich sogar positiv auswirken.

Kurz: Diese beruflichen Plattformen können den*die Personaler*in von Dir überzeugen, wenn Du sie richtig anlegst und pflegst. Heißt auch: Trenne strickt Privates von Beruflichem.

Fazit.

Wie Du siehst, kann Deine Social Media-Präsenz Deine Karriere richtig super befeuern oder absolut negativ beeinflussen – umso wichtiger, dass Du Deine Profile nochmal genau checkst und Dir vor jedem Post zweimal Gedanken machst, ob wirklich alles passt.

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