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Unsere Tipps zum Bewerbungsanschreiben

WIRB FÜR DICH – MIT DEINEM BEWERBUNGSANSCHREIBEN

Dein Bewerbungsschreiben ist Dein erster Kontakt mit Deinen zukünftigen Ausbilder*innen, Vorgesetzten und Personalverantwortlichen im Ausbildungsunternehmen. Mit Deinem Anschreiben stellst Du Dich vor und präsentierst Dich als die oder der richtige Kandidat*in für die angebotene Ausbildungsstelle. Darum solltest Du Dir bei Deinem Anschreiben wirklich Mühe geben. Schreibe für jede Bewerbung einen neuen Text und beziehe Dich auf die konkrete Ausbildungsstellenanzeige. Nur einzelne Textabschnitte eigenen sich für eine allgemeine Formulierung, sodass Du sie für alle Deine Bewerbungsanschreiben verwenden kannst. Gib Acht auf die Einhaltung von Rechtschreib- und Grammatikregeln. Korrektur lesen ist Pflicht! Frage am besten Deine Eltern, ob sie Dein Anschreiben auch noch einmal auf Fehler überprüfen. Das Bewerbungsanschreiben ist immer ein Brief an das Ausbildungsunternehmen und besteht aus verschiedenen Elementen, die alle einen festen Platz haben.

Länge, Schriftart und -größe

Grundsätzlich sollte Dein Anschreiben auf eine DIN A 4 Seite passen. Wenn man den Platz abzieht, den alle weiteren Elemente des Anschreibens, wie die Unternehmensanschrift, benötigen, bleibt Dir ungefähr eine halbe Seite für Deinen Text (ca. 1.100 bis 1.500 Zeichen). Falls Du mehr über Dich erzählen möchtest, fertigst Du ein zusätzliches Motivationsschreiben an. Als Schrift verwendest Du eine neutrale Standardschrift, wie „Times“, „Arial“ oder „Helvetica“ in einer gut lesbaren Schriftgröße (mindestens 10, besser 11). 

Unternehmensanschrift

Oben links steht die vollständige Anschrift des Ausbildungsbetriebs bei dem Du Dich bewirbst. Zur Adresse gehört auch der Name Deiner Kontaktperson. Das ist meistens jemand aus der Personalabteilung bzw. der oder die Ausbilder*in. In kleinen Ausbildungsbetrieben werden die Bewerbungen oft auch direkt an die Vorgesetzten geschickt. In Stellenanzeigen werden die Kontaktpersonen meistens mit der Adresse erwähnt.

Kontaktdaten

Auch Deine Kontaktdaten haben auf dem Bewerbungsanschreiben ihren festen Platz. Üblicherweise steht Deine Adresse oben rechts über der Unternehmensanschrift. Wenn Du eine gestaltete Briefvorlage verwendest oder Du Dir ein individuelles Briefpapier angelegt hast, kann Deine Adresse auch woanders stehen, z. B. in einer Zeile ganz oben oder unten.

Datum

Nach der Adresse notierst Du in einer Zeile Ort und Datum, beispielsweise: Regensburg, 12. Juli 2018. Dies kannst Du links- oder rechtsbündig machen. 

Betreff

Darunter – mit einer Zeile Abstand – kommt der Betreff für Dein Anschreiben. Der Betreff ist wie eine Überschrift und erklärt kurz und knapp, worum es in Deinem Anschreiben geht. Er wird in fett und meistens etwas größer geschrieben als der Rest des Briefs. Dein Betreff sollte nicht länger als eine, maximal zwei Zeilen sein. Im Betreff nennst Du den Ausbildungsplatz für den Du Dich bewirbst, z. B.: „Bewerbung um eine Ausbildungsstelle als Fachlagerist“ – nach dem Betreff kommt kein Satzzeichen. 

Anrede

Verwende in Deinem Bewerbungsanschreiben die üblichen Höflichkeitsformen, wie „Sehr geehrte Frau XX / Sehr geehrter Herr XX“ oder „Guten Tag Frau XX / Guten Tag Herr XX“. Wichtig ist, dass Du die Personen beim Namen nennst. Das zeigt den Personalverantwortlichen, dass Du Dich mit dem Unternehmen beschäftigt hast. Die Namen Deiner Ansprechpartner*innen findest Du meistens in den Ausschreibungen zum Ausbildungsplatz. Oder Du informierst Dich auf der Unternehmens-Webseite. Du kannst auch im Unternehmen anrufen und nachfragen, an wen Du Deine Bewerbung richten sollst. Dein zusätzliches Engagement wird als positives Zeichen gewertet.

Text

Im Hauptteil Deines Bewerbungsanschreibens stellst Du Dich vor und erwähnst, wie Du auf das Ausbildungsangebot aufmerksam geworden bist. Zudem erläuterst Du, was Dich an der Ausbildung und am ausgewählten Unternehmen interessiert. Ganz wichtig: Du erklärst in wenigen Worten, warum Du der oder die geeignete Bewerber*in für diese Stelle bist. Das ist der schwierigste Teil Deiner Bewerbungsunterlagen, denn hier gilt es, Fingerspitzengefühl zu beweisen. 

Wie das gehen soll? Am besten mit Beweisen. Vielleicht hast Du ja bereits in der Schule ein Praktikum oder einen Ferienjob in einem ähnlichen Betrieb gemacht oder hast ein Hobby, das mit dem angebotenen Ausbildungsplatz zu tun hat? Dann erwähne das alles in Deinem Anschreiben. Mit solchen Zusatzqualifikationen zeigst Du den Ausbildern und Personalverantwortlichen, dass Du die entsprechenden Talente und Interessen für die ausgeschriebene Ausbildungsstelle mitbringst – und das macht einen guten Eindruck. 

Versuche auch, nicht zu verkrampft und zu sachlich zu formulieren, es geht schließlich um etwas sehr Persönliches. Schreibe so, wie Du einem Erwachsenen von Dir erzählen würdest – selbstverständlich in ordentlichen Sätzen und mit korrekten Formulierungen.

Fragen

Checkliste für Dein Bewerbungsanschreiben:

  • Wer bist Du? (Schüler*in, Absolvent*in, Student*in)
  • Welche Schule besuchst Du / hast Du besucht? 
  • Wie bist Du auf das Ausbildungsangebot aufmerksam geworden? (z. B. Zeitung, Ausbildungsplatzbörse, persönliche Empfehlung)
  • Wann bist Du mit welchem Schulabschluss fertig?
  • Möchtest Du vor der Ausbildungszeit ein Praktikum im Betrieb machen?
  • Warum willst Du genau diese Ausbildung machen?
  • Warum interessierst Du Dich für eine Ausbildung in diesem Unternehmen?
  • Welche Deiner Talente passen zu dieser Ausbildung?
  • Was erwartest Du von Deiner Ausbildung?

Abschluss

Um Deine Motivation und Dein Engagement nochmals zu betonen, kannst Du abschließend erwähnen, dass Du auch an einem Praktikum oder an Schnuppertagen im Ausbildungsunternehmen interessiert bist. Schreibe auf jeden Fall, dass Du Dich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freust. Damit zeigst Du auch, dass Du eine Antwort erwartest. 

Gruß und Unterschrift

Deine Bewerbungsunterlagen unterschreibst Du mit Deinem vollen Vor- und Nachnamen. Das gilt auch für Deine Online-Bewerbungen (Unterschrift auf ein weißes Blatt Papier setzen, einscannen oder abfotografieren und als Bilddatei unter das Dokument setzen.) Du kannst Deinen Namen zusätzlich unter den Leerraum für Deine Unterschrift tippen. Das ist besonders hilfreich, wenn Deine Unterschrift schwer zu lesen ist. Vor Deine Unterschrift setzt Du eine höfliche Grußformel, wie z. B. „Mit freundlichen Grüßen“. 

Anlagen

Wenn Du Deine Bewerbungsmappe per Post an den Ausbildungsbetrieb schickst, listest Du ganz unten auf der Seite noch auf, welche Bewerbungsunterlagen Du als Anhang mitschickst. Achte darauf, dass alles, was Du hier aufzählst auch tatsächlich in Deiner Mappe zu finden ist und ordne es entsprechend Deiner Auflistung. Beginne dabei mit den wichtigsten Dokumenten, z. B. Schulzeugnisse, Praktikumsbescheinigungen etc., und sortiere sie so, dass die aktuellsten zuerst kommen. 

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