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Bewerbungstipps

Das Bewerbungsanschreiben

Dein Bewerbungsanschreiben ist Dein erster Kontakt mit Deinen zukünftigen Ausbildern, Vorgesetzten und Personalverantwortlichen im Ausbildungsunternehmen. Mit Deinem Anschreiben stellst Du Dich vor und präsentierst Dich als der / die richtige Kandidat/-in für die angebotene Ausbildungsstelle. Darum solltest Du Dir bei Deinem Anschreiben Zeit lassen und Mühe geben. Schreibe für jede Bewerbung ein neues Anschreiben. Einzelne Textabschnitte kannst Du zwar so formulieren, dass Du sie für alle Deine Bewerbungsanschreiben verwenden kannst, dennoch solltest Du immer darauf achten, mit Deinem Anschreiben auf die konkrete Ausbildungsstellenanzeige zu reagieren. Auch auf die Einhaltung von Rechtschreib- und Grammatikregeln solltest Du penibel achten. Also: Korrekturlesen ist Pflicht. Frage doch Deine Eltern, ob sie Dein Anschreiben auch noch einmal auf eingeschlichene Fehler überprüfen. Grundsätzlich sollte Dein Anschreiben auf eine DIN A 4 Seite passen. Falls Du mehr über Dich erzählen möchtest, kannst Du ein zusätzliches Motivationsschreiben anfertigen. Als Schrift verwendest Du eine neutrale Standardschrift, wie „Times“, „Arial“ oder „Helvetica“ in einer gut lesbaren Schriftgröße (mindestens 10, besser 11). Das Bewerbungsanschreiben ist immer ein Brief an das Ausbildungsunternehmen und besteht aus verschiedenen Elementen, die alle ihren festen Platz haben.

Unternehmensanschrift: Oben links steht die vollständige Anschrift des Ausbildungsbetriebs in dem Du Dich bewirbst. Zur Adresse gehört auch der Name Deiner Kontaktperson. Das ist meistens jemand aus der Personalabteilung bzw. der oder die Ausbilder/-in. In kleinen Ausbildungsbetrieben werden die Bewerbungen oft direkt an die Vorgesetzten gesendet. In Stellenanzeigen werden die Kontaktpersonen immer erwähnt – meistens unten in der Adresszeile.

Kontaktdaten: Auch Deine Kontaktdaten haben auf dem Bewerbungsanschreiben ihren festen Platz. Üblicherweise steht Deine Adresse oben rechts oder im Briefkopf Deines Bewerbungsanschreibens.

Datum: Nach der Adresse notierst Du in einer Zeile Ort und Datum, beispielsweise: Regensburg, 12. Juli 2016. Dies kannst Du links- oder rechtsbündig machen.

Betreff: Unter das Datum – mit einer Zeile Abstand – kommt der Betreff für Dein Anschreiben. Der Betreff erklärt kurz und knapp, wie eine Überschrift, worum es in Deinem Anschreiben geht. Er wird immer in fetter Schrift geschrieben. Achte darauf, dass Dein Betreff nicht länger als eine, maximal zwei Zeilen lang ist. Nenne im Betreff den Ausbildungsplatz, auf den Du Dich bewirbst, wie z. B.: „Bewerbung um eine Ausbildungsstelle als Fachlagerist in Ihrem Unternehmen“. Nach dem Betreff kommt kein Satzzeichen.

Anrede: Richte Dein Anschreiben an die Ansprechperson im Ausbildungsunternehmen. Verwende dafür die üblichen höflichen Anredeformen, wie „Sehr geehrte/-r Frau / Herr XXXX “ oder „Guten Tag Herr / Frau XXXX“. Wichtig ist, dass Du die Personen namentlich ansprichst. Das zeigt den Personalverantwortlichen, dass Du Dich mit dem Unternehmen beschäftigt hast. Die Namen der Ansprechpartner findest Du in der Regel in den Ausschreibungen zum Ausbildungsplatz. Oder Du informierst Dich auf der Unternehmens-Website. Du kannst auch kurz im Ausbildungsbetrieb anrufen und nachfragen, an wen sich Deine Bewerbung richten soll. Mache Dir keine Sorgen, aufdringlich oder hilflos zu wirken. Dein Engagement wird meistens als positives Zeichen verstanden.

Text: Im Hauptteil Deines Bewerbungsanschreibens stellst Du Dich vor und erklärst, wie Du auf das Ausbildungsangebot aufmerksam geworden bist. Zudem erläuterst Du kurz, was Dich an dieser Ausbildung und an diesem Unternehmen interessiert und vor allem, warum Du der oder die geeignete Bewerber/-in für diese Stelle bist. Vielleicht hast Du ja bereits in der Schule ein Praktikum oder einen Ferienjob in einem ähnlichen Betrieb gemacht oder hast ein Hobby, das mit dem angebotenen Ausbildungsplatz zu tun hat? Dann erwähne dies in Deinem Anschreiben. Begründe aber immer Deine Argumente. Wenn Du beispielsweise in Deinem Bewerbungsanschreiben erwähnst, dass Du technikbegeistert bist, dann erkläre gleich, warum. Mit solchen Zusatzqualifikationen und Erläuterungen zeigst Du den Ausbildenden und Personalverantwortlichen, dass Du Dich wirklich für diese Ausbildungsstelle interessierst und die entsprechenden Talente und Interessen mitbringst – und das macht einen guten Eindruck. Das ist gar nicht so schwierig, wie es klingt. Schreibe einfach so, wie Du einem guten Freund von Dir erzählen würdest. Du darfst ruhig locker und natürlich wirken, solltest dabei aber auf korrekte Formulierungen sowie die richtige Schreibweise und Grammatik achten.

Fragen: Diese Fragen solltest Du mit dem Text Deines Bewerbungsanschreibens beantworten.

  • Wer bist du? (Schüler/-in, Absolvent/-in, Student/-in)
  • Welche Schule besuchst Du / hast Du besucht?
  • Wie bist Du auf das Ausbildungsangebot aufmerksam geworden? (Zeitung, Ausbildungsplatzbörse, persönliche Empfehlung)
  • Wann bist Du mit welchem Schulabschluss fertig?
  • Wann kannst Du die Ausbildungsstelle antreten?
  • Möchtest Du vor der Ausbildungszeit ein Praktikum im Betrieb machen?
  • Warum willst Du genau diese Ausbildung machen?
  • Warum interessierst Du Dich für eine Ausbildung in diesem Unternehmen?
  • Welche Deiner Talente passen zu dieser Ausbildung?
  • Was erwartest Du von Deiner Ausbildung?

Abschluss: Um Deine Motivation und Dein Engagement nochmals zu betonen, kann Du abschließend erwähnen, dass Du auch an einem Praktikum oder Schnuppertagen im Ausbildungsunternehmen interessiert bist. Drücke auf jeden Fall aus, dass Du Dich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freust und zeige damit, dass Du eine Antwort erwartest.

Gruß und Unterschrift: Deine Bewerbungsunterlagen unterschreibst Du mit Deinem vollen Vor- und Nachnamen. Du kannst Deinen Namen zusätzlich in Computerschrift unter den Leerraum für Deine Unterschrift setzen. So ist Deine Unterschrift sauber platziert und die Personalverantwortlichen können Deinen Namen nochmals gut lesen – und in Erinnerung behalten. Vor Deine Unterschrift setzt Du noch eine sympathische Grußformel, üblicherweise wird ein Geschäftsbrief mit der Formel „Mit freundlichen Grüßen“ abgeschlossen.

Anlagen: Wenn Du Deine Bewerbungsmappe per Post an den Ausbildungsbetrieb schickst, solltest Du ganz unten auf der Seite noch auflisten, welche Bewerbungsunterlagen Du als Anhang mitschickst. Achte darauf, dass alles, was Du hier aufzählst auch tatsächlich in Deiner Mappe zu finden ist. 

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Der Lebenslauf ist neben Deinem Bewerbungsanschreiben das wichtigste Stück in Deiner Bewerbungsmappe. Hier sehen die Personalverantwortlichen im Ausbildungsunternehmen genau, was…

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