Dein Smartphone. Dein E-Bike. Netflix. Der Strom aus der Steckdose. Kurz gesagt: Technik steckt heute in fast allem, was wir täglich nutzen.
Hinter all dem stecken Menschen mit MINT-Know-how, also mit Wissen aus Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Genau diese Berufe sorgen dafür, dass Dinge funktionieren, weiterentwickelt werden und nachhaltiger werden.
Wenn du einen Job suchst, der Perspektive bietet, gebraucht wird und dir viele Wege offenlässt, lohnt sich ein Blick in die Welt der MINT-Berufe.
MINT steht für:
Diese Bereiche werden zusammengefasst, weil sie in der Praxis oft Hand in Hand gehen. Ein modernes Auto zum Beispiel vereint unterschiedliche MINT-Bereiche: technische Grundlagen wie Mechanik, dazu Elektronik, Software und weitere komplexe Technologien. Genau hier kommen MINT-Berufe ins Spiel.
MINT ist überall dort wichtig, wo Dinge entwickelt, verbessert oder am Laufen gehalten werden – von Smartphones und Apps über Maschinen bis hin zu nachhaltiger Energie und moderner Industrie. An diesen Aufgaben arbeiten Menschen in MINT-Berufen.
Viele dieser Berufe findest du übrigens in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie auch wenn das auf den ersten Blick nicht immer offensichtlich ist.
MINT-Berufe in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie sind vielseitig, praxisnah und nah an der echten Arbeitswelt. Du arbeitest mit moderner Technik, digitalen Systemen oder direkt an Maschinen – oft im Team und an konkreten Aufgaben.
Beispiele für MINT-Berufe in der M+E-Industrie:
Eine MINT-Ausbildung verbindet Praxis im Betrieb mit Unterricht in der Berufsschule. Du lernst also nicht nur theoretisch, sondern arbeitest von Anfang an mit und bekommst Schritt für Schritt Einblick in den Beruf.
Im Unternehmen sammelst du praktische Erfahrung, in der Berufsschule bekommst du das passende Fachwissen dazu. Gleichzeitig verdienst du von Beginn an dein eigenes Geld, wirst begleitet und wächst nach und nach in deine Aufgaben hinein. Ab April 2026 steigt die Ausbildungsvergütung erneut.
Du möchtest studieren und gleichzeitig praktische Erfahrung sammeln? Dann kann ein duales Studium im MINT-Bereich eine passende Option sein. Dabei wechselst du zwischen Hochschule und Unternehmen und verbindest Theorie mit Praxis.
Duale MINT-Studiengänge richten sich an alle, die sich sowohl fachlich als auch praktisch weiterentwickeln wollen und bereit sind, Studium und Arbeit miteinander zu verbinden.
Das hängt davon ab, was dich interessiert und wo deine Stärken liegen. Magst du Technik, Computer, Organisation oder lieber praktisches Arbeiten? Berufsprofile, Online-Tests und Gespräche mit Lehrkräften oder Ausbildenden helfen dir, einen guten Überblick zu bekommen.
Nein, eine Eins in Mathe ist keine Voraussetzung. Mathe spielt in vielen MINT-Berufen eine Rolle, aber viel wichtiger sind Interesse, Motivation und die Bereitschaft zu lernen. Viele Inhalte eignest du dir Schritt für Schritt während der Ausbildung an.
Die meisten MINT-Ausbildungen dauern zwischen 3 und 3,5 Jahren. Je nach Beruf, Schulabschluss und Leistung kann die Ausbildungszeit oft verkürzt werden. Dein Betrieb und die Berufsschule unterstützen dich dabei.
Ja. Viele MINT-Berufe stehen auch Jugendlichen mit Mittelschulabschluss offen. Entscheidend sind dein Interesse, deine Motivation und deine Lernbereitschaft – nicht allein der Schulabschluss.
Ja. In MINT-Berufen geht es oft darum, Probleme zu lösen, neue Ideen zu entwickeln und kreativ zu denken. Ob beim Programmieren, Planen oder Optimieren von Abläufen: Kreativität spielt eine wichtige Rolle.
Natürlich. Technik hat kein Geschlecht. Immer mehr Mädchen und junge Frauen entscheiden sich für MINT-Berufe, und Unternehmen profitieren von unterschiedlichen Perspektiven und vielfältigen Teams.
Das hängt vom Beruf ab. Viele Tätigkeiten werden heute von Maschinen und technischen Hilfsmitteln unterstützt, sodass schwere körperliche Arbeit deutlich weniger geworden ist als früher.
In IT-nahen MINT-Berufen ist Homeoffice teilweise möglich. In technischen und handwerklichen Berufen findet die Arbeit meist im Betrieb statt. Häufig gibt es jedoch flexible Arbeitsmodelle.