Ausbildungsbetriebe sind Unternehmen, die eine anerkannte Berufsausbildung anbieten – du lernst also im Betrieb und in der Berufsschule gleichzeitig. In Bayern gehören dazu viele Firmen der Metall- und Elektroindustrie, vom kleinen Betrieb bis zur Firma, die weltweit ganz vorne mitspielt.
Das bringt dir eine Ausbildung im Unternehmen:
Eine Ausbildung bei einem Ausbildungsbetrieb der bayerischen Metall- und Elektroindustrie bringt dir überdurchschnittliches Gehalt und gute Chancen für später. Die Zahlen sprechen für sich:
„M+E-Industrie" klingt erst mal nach schweren Maschinen und Öl an den Händen. Ist aber längst nicht mehr so – hier steckt genauso viel IT, Elektronik, Nachhaltigkeit und Zukunftstechnik drin und auch kaufmännische Berufe gehören dazu. Viele Betriebe suchen gezielt auch Mädchen und junge Frauen für technische Berufe.
Für eine Bewerbung bei einem Ausbildungsbetrieb brauchst du meist nur ein Anschreiben, deinen Lebenslauf und dein letztes Zeugnis. Viele Unternehmen in Bayern nehmen Bewerbungen heute komplett online an.
Und ganz wichtig: Nicht jeder Betrieb verlangt automatisch den höchsten Schulabschluss – die Anforderungen unterscheiden sich je nach Beruf. Schau dir an, was für deinen Wunschberuf realistisch gefragt ist, und bewirb dich auch dann, wenn du nicht jeden Punkt zu 100 % erfüllst. Trau dich einfach.
Am einfachsten über die Liste auf dieser Seite und die Ausbildungsbörse der AusbildungsOffensive-Bayern. Dort filterst du nach Ort oder Postleitzahl und siehst sofort passende Unternehmen mit freien Ausbildungsplätzen. Zusätzlich helfen dir Ausbildungsmessen in deiner Region, die Jobsuche auf der Website der Agentur für Arbeit sowie Tipps von deinen Eltern, Lehrkräften und der Berufsberatung weiter.
Das hängt vom jeweiligen Beruf ab – einen einheitlichen Mindestabschluss für alle M+E-Berufe gibt es nicht. Für manche Berufe reicht ein Mittelschulabschluss oder die Mittlere Reife, für andere wünschen sich Betriebe ein (Fach-)Abitur. Schau dir am besten in der Ausbildungsbörse an, was für deinen Wunschberuf gefragt ist. Passt dein Abschluss grundsätzlich, aber du bist dir bei deiner Note unsicher? Dann bewirb dich trotzdem – oft zählt die Motivation mehr als die Note.
Am besten rund ein Jahr vor deinem geplanten Ausbildungsstart. Viele Betriebe in Bayern starten die Bewerbungsphase schon früh, manche größere Unternehmen sogar bis zu 1,5 Jahre vorher – je früher du dran bist, desto größer ist deine Auswahl. Solltest du trotzdem später dran sein, ist das kein Grund zur Panik: Weil aktuell mehr freie Stellen als Bewerber*innen da sind, hast du auch dann später noch gute Aussichten auf einen Platz. Kurz gesagt: Je früher, desto mehr Auswahl – aber auch ein späterer Start lohnt sich noch.
Beide gehören zur dualen Ausbildung und ergänzen sich. Im Ausbildungsbetrieb lernst du die Praxis: Du arbeitest im echten Job mit und bekommst dein Gehalt. In der Berufsschule lernst du die Theorie zu deinem Beruf sowie allgemeinbildende Fächer. Du wechselst regelmäßig zwischen beiden – so verbindest du Anpacken und Wissen von Anfang an.