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Bewerbungstipps

Lebenslauf für die Bewerbung

Der Lebenslauf ist neben Deinem Bewerbungsanschreiben das wichtigste Stück in Deiner Bewerbungsmappe. Hier sehen die Personalverantwortlichen im Ausbildungsunternehmen genau, was Du bisher gemacht hast. Darum muss Dein Lebenslauf der Wahrheit entsprechen und darf nichts auslassen oder hinzufügen. Alles, was in Deinem Lebenslauf steht, solltest Du mit Dokumenten beweisen können. Seit ein paar Jahren gibt es standardisierte Richtlinien für Bewerbungen in Europa. Alle Tipps, die Du hier findest, beziehen sich darauf.

Format: In der Regel schreibst Du Deinen Lebenslauf für Deine Ausbildungsplatzsuche als Tabelle am Computer. Nur in ganz wenigen Fällen wird ein handschriftlicher oder ausformulierter Lebenslauf gewünscht. Meistens reicht eine DIN A 4 Seite, die du in zwei Spalten teilst, in denen Dein Text steht. Verwende auch hier eine Standardschrift, am besten die gleiche wie für Dein Bewerbungsanschreiben.

Bewerbungsfoto: Falls Du kein Deckblatt verwendest, sollte Dein Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf platziert werden – üblicherweise oben rechts. Es kommt aber darauf an, wie Du Deinen Lebenslauf gestaltest. Probiere verschiedene Varianten aus und finde selbst heraus, wo sich Dein Bewerbungsfoto am besten macht. Einige Unternehmen verzichten mittlerweile komplett auf Bewerberfotos. Wenn in der Stellenausschreibung aber nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wird, solltest Du dennoch ein Bild mit in Deine Bewerbung aufnehmen.

Aufteilung: Gliedere Deinen Lebenslauf in Themenblöcke. So können die Ausbildenden und Personalverantwortlichen im Ausbildungsunternehmen ganz einfach die Fakten finden, die sie suchen. Am besten setzt Du vor jeden Themenblock im Lebenslauf eine Zwischenüberschrift, z. B. „Persönliche Daten“, „Schullaufbahn“, „Praxiserfahrung“, „Besondere Fähigkeiten“, „Hobbys“. In jedem Themenblock Deiner Bewerbung beginnst Du mit dem aktuellsten Punkt und führst dann weiter zurückliegende Stationen auf.

Persönliche Daten: Beginne Deinen Lebenslauf mit Deinen persönlichen Daten. Dazu gehören Dein voller Vor- und Nachname, Dein Geburtsdatum und Geburtsort, Deine Adresse mit Telefonnummer, Mobilnummer und E-Mail. Wenn Du eine andere Staatsbürgerschaft hast, kannst Du das angeben. Fragen zum Familienstand (Bist Du verheiratet? Hast Du schon Kinder?) und zu Deiner Religionszugehörigkeit musst Du nicht in Deinen Lebenslauf schreiben, kannst es aber gerne tun.

Schullaufbahn: Beginne mit der Schule, die Du im Moment besuchst oder die Du zuletzt abgeschlossen hast. Notiere die Dauer des Schulbesuchs (z. B. „September 2009 bis heute“ oder „09/2009 – 09/2012“) und nenne dann den vollständigen Namen der Schule (z. B. „Adam-Riese-Mittelschule Musterstadt“). Wenn Du noch keinen Schulabschluss hast, schreibe den Punkt „Voraussichtlicher Schulabschluss“ zusätzlich mit Zeitpunkt und Abschlussart in Deinen Lebenslauf.

Praxiserfahrung: Wenn Du bereits ein Praktikum gemacht hast, dann erwähne das hier. Genau wie bei den anderen Blöcken in Deinem Lebenslauf beginnst Du mit dem neuesten Ereignis und gehst dann Punkt für Punkt weiter zurück in die Vergangenheit. Gib auch bei Deinen Praxiserfahrungen die genaue Dauer an (z. B. „Februar 2012 bis April 2012: Praktikum bei XXXX“ oder „02/2012 – 04/2012: Ferienarbeit bei XXXX“) und nenne einige Deiner Aufgaben, die Du zu erledigen hattest (z. B. Tätigkeiten: „Projektbezogene Recherche, Bedienung von Maschine XXXX“). So wissen Ausbildende und Personalentscheider genau, was Du bisher schon gemacht hast.

Besondere Kenntnisse: Hier fasst Du zusammen, was Du besonders gut kannst und was Dir in Deiner Ausbildung nützlich sein könnte. Hast du z. B. einen Führerschein, sprichst Du Fremdsprachen oder kennst Du Dich mit bestimmten Computerprogrammen besonders gut aus? Schreibe immer auch dazu, wie gut Du die jeweilige Fähigkeit beherrschst (z. B. „Englisch fließend in Wort und Schrift“ oder „Grundkenntnisse in Excel“ etc.). Selbstverständlich muss alles, was Du hier aufzählst, stimmen. Es nützt Dir nichts, wenn Du in Deinen Bewerbungsunterlagen etwas versprichst, das Du später nicht einhalten kannst.

Hobbys, Interessen: Führe alle Deine Interessen, Talente und sonstigen Fähigkeiten auf, die zu Deiner Bewerbung passen. Bewirbst Du Dich für eine Ausbildungsstelle als Mechatroniker/-in und schraubst hobbymäßig gerne an alten Mofas und Rollern, dann passt das perfekt in Deine Bewerbung. Organisierst Du Freizeiten für Deinen Sportverein oder bist Du ehrenamtlich engagiert, dann erwähne das und zeige damit, dass Du teamfähig bist und Dich für andere Menschen einsetzt.

Unterschrift: Am Ende unterschreibst Du Deinen Lebenslauf und gibst das aktuelle Datum an. Wenn Du Dich mit einem Lebenslauf bewirbst, sollte dieser immer auf dem aktuellen Stand sein – ein Lebenslauf, der vor mehr als drei Monaten geschrieben wurde, macht keinen guten Eindruck.

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