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Der Drehstrommotor

Geschrieben von Alex am 08.03.2010 - 17:04 Uhr

In der letzten Woche lernten wir den wichtigsten Drehstrommotor, den Asynchronmoton, kennen.


Das Ständerdrehfeld induziert im Läufer eine Spannung. Dadurch dreht sich der Läufer. Diese Motoren werden daher auch als Induktionsmotoren bezeichnet. Die verschiedenen Arten der Asynchronmotoren unterscheiden sich im Läuferaufbau.

Als erstes bauten wir die einfachste Schützschaltung mit Motoren auf, die sogenannte "Motorsteuerung über Schütz mit EIN- und AUS-Taster".
Funktionsweise der Schaltung: Wird der Taster S2 betätigt, so zieht das Schütz Q1 an und hält sich selbst. Q1 schaltet den Motor M1 ein. Durch Betätigen von S1 kann der Motor wieder abgeschaltet werden. Als Überlastschutz ist im Motorstromkreis ein Bimetallrelais eingebaut.

Ein Bimetallrelais ist ein Relais, das über einen Bimetallstreifen ausgelöst wird. Bei ihm wird der Steuerstrom durch eine Leiterschleife geleitet, die um einen Bimetallstreifen gewickelt ist (thermische Kopplung). Je höher der Strom, desto mehr erwärmt sich die Leiterschleife und damit auch der Bimetallstreifen. Dieser verbiegt sich bei der Erwärmung und löst so bei Erreichen einer definierten und eingestellten Temperatur den Schaltmechanismus aus.
Für Drehstrom ausgelegte Bimetallrelais enthalten für jeden Außenleiter einen eigenen von den anderen abgetrennten Bimetallstreifen. Solche Motorschutzrelais werden als Überlastschutz bei Motoren mit 3 x 400V eingesetzt.

Beispiel eines Motorschutzrelais:



Könnt ihr euch vorstellen auch solche Schützschaltungen aufzubauen?




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