Über das Rändeln und Kegeldrehen
Geschrieben von Elisa am 28.02.2010 - 12:00 UhrHeute erzähle ich euch einmal wie ein Körner mit einem Drehmeißel gefertigt wird.
Zuerst muss das Ma
terial auf beiden Seiten plangedreht werden, dass heißt so
viel wegdrehen, bis eine saubere Oberfläche entsteht. Dann wird ein
Zentrierbohrer in den Reitstock eingespannt, (schaut ähnlich aus wie ein normaler HSS
Bohrer) und eine kleine Zentrierung gebohrt. Jetzt tauscht man den Zentrierbohrer
durch eine mitlaufende Zentrierspitze aus und fährt soweit an das Werkstück
bis die Zentrierspitze mitläuft. Diese dient dazu, dass das Werkstück schön
gleichmäßig rund läuft. Nun geht es zum Rändeln.
Wenn auch die Gesamtlänge des Werkstücks stimmt ist das Kegeldrehen an der Reihe. Hierbei gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten einmal durch Reitstockverstellung, oder durchverstellen des Oberschlittens. Letzteres wenden wir an. Man muss nur die vier Schrauben am Oberschlitten lockern, dann wird dieser um drei Grad verstellt und wieder festgeschraubt. Jetzt so lang mit dem Oberschlitten fahren und Material abtragen bis das Istmaß erreicht wird, mit den anderen zwei Kegeln wird genauso verfahren. Nun muss der Körner noch gehärtet und angelassen werden.
Wisst ihr was anlassen bedeutet?



