Schritt für Schritt zum Wunschberuf
Jedes Jahr stellen sich Jugendliche der Vorabschlussklassen die immer gleiche Frage: "Wie finde ich einen Beruf, der zu mir passt?" Die Wahl einer geeigneten Ausbildung will auch sorgfältig überlegt sein, denn schließlich soll der Beruf nicht nur den Lebensunterhalt sichern, Aufstiegsmöglichkeiten bieten, möglichst vom Wohnort aus erreichbar sein, sondern er soll auch Spaß machen!Der erste Schritt zum geeigneten Beruf führt über die eigene Person.
Du musst nämlich erst einmal deine Interessen und Fähigkeiten checken. Bist du dir unsicher, was dir besonders liegt, dann kannst du dir auch ein paar Eignungstests anschauen. Sie helfen dir dabei, deine Stärken und Schwächen zu erkennen. Unser M+E-Berufseignungstest zeigt dir z. B., ob du für die industriellen Metall- und Elektroberufe geeignet bist.Als nächstes musst du dich natürlich damit auseinandersetzen, was du alles werden kannst.
Ausführliche Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten in der M+E-Branche findest du in unserem Menüpunkt Ausbildungsberufe. Einen Einblick in die gesamte Berufewelt bieten verschiedene Schriften der Berufsberatung, wie z. B. Beruf aktuell, Beruf regional oder die Blätter zur Berufskunde. Im Berufsinformationszentrum (BIZ) findest du Informationsmappen, Filme über Berufe oder Berufsfelder, berufskundliche Vortragsreihen und das Computerprogramm: "Berufe im Überblick".
So erhältst du eine Menge Informationen über die Berufe, die dir liegen: Halte jetzt schriftlich die Merkmale deiner Favoriten fest.Mach’ den Praxistest!
Ob deine Hits wirklich das Richtige für dich sind, solltest du im Berufsalltag überprüfen. Adressen von Betrieben, die Betriebspraktika z. B. im M+E-Bereich anbieten, findest du in der Praktikumsbörse sprungbrett-bayern.de, weitere in den Tageszeitungen, Fachzeitschriften usw. Hast du ein paar Kontaktdaten beisammen, dann rufst du bei den Firmen an und erkundigst dich nach den aktuellen Angeboten. Wenn es mit einer Praktikumsstelle geklappt hat, solltest du die Zeit nutzen, um möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Notiere sie dir täglich in einem Praktikumsbericht, damit du alle Informationen beisammen hast.
Natürlich kannst du auch während einer Ferienarbeit die Abläufe in einem Betrieb kennen lernen. Als "echte" Arbeitskraft wirst du dann aber weniger Gelegenheit haben, Fragen zu stellen oder einfach mal zuzuschauen, wenn dich etwas interessiert!Endlich ist es so weit: Die Suche nach einem Ausbildungsplatz beginnt!
Wenn du dich ausreichend informiert und für ein paar Berufe entschieden hast, kannst du diese nächste Hürde in Angriff nehmen. M+E-Lehrstellen findest du natürlich hier auf diesen Seiten unter dem Punkt Ausbildungsbörse. Weitere erhältst du z. B. im BIZ, bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder der Handwerkskammer (HWK) sowie im Anzeigenteil von Tageszeitungen, in Anzeigenblättern und Fachzeitschriften.
Selbstverständlich kannst du auch direkt bei den Unternehmen anrufen und nach Ausbildungsplätzen fragen. Stell’ deine Fragen zusammen, bereite dich mit der Checkliste zum Telefonat auf das Gespräch vor und notiere dir die Namen der Ansprechpartner. So kannst du bei einer Bewerbung direkt auf das Telefonat Bezug nehmen.
Und nun: Leg’ los!


