Wenn du dich gerne an modernster Elektronik zu schaffen machst, bist du bei den Elektroberufen bestens aufgehoben. Je nach Beruf setzt du dabei die unterschiedlichsten Maschinen und Anlagen unter Strom: Das können klimatechnische Einrichtungen sein, Anlagen zur Energieversorgung, Fertigungsstraßen, Messtechnik-Geräte, Autopiloten oder auch ganze Serien von Haushaltsgeräten.
Gemeinsam sind allen industriellen Elektroberufen die Grundfertigkeiten. Du wirst lernen, Montagepläne zu lesen und auszuwerten, elektronische und mechanische Bauteile – wie z. B. Ventile – zu montieren und zu verbinden, Steuerungssoftware in eine Anlage einzubauen, Leitungen zu verdrahten und die Anlagen zu programmieren. Neben technischem Verständnis und handwerklichem Geschick sind da gute Englisch-Kenntnisse unerlässlich, denn englischsprachige Unterlagen gehören zum Job.
Fachrichtungen für Elektroniker/in - luftfahrttechnische Systeme
Kein „Take off“ ohne Elektroniker/innen für luftfahrttechnische Systeme! Du bist von Anfang bis Ende dabei, wenn ein Flugzeug gebaut wird und stellst sicher, dass der Flieger gefahrlos abheben kann. Alle elektrischen und elektronischen Systeme werden von deiner Hand installiert, vom Flugdatenschreiber über die Steuerung der Bremsklappen bis hin zum Autopiloten. Dazu musst du jede Menge Leitungen korrekt verlegen und verbinden, sie überholen, Fehlfunktionen aufspüren und auch mal ganze Kabelbäume auswechseln, um sie zu beheben.
Klar, dass du in diesem Job richtig viel Verantwortung trägst und unbedingt genau und präzise arbeiten musst. Auch in Englisch solltest du fit sein, denn zu deinen Aufgaben gehört das selbstständige Arbeiten mit Zeichnungen und Vorschriften, die häufig in der Fliegersprache Englisch abgefasst sind. Du nimmst Kurs auf Werk- und Fertigungshallen oder auf Flughäfen als Arbeitsplatz. Dein Arbeitsbereich ist die gesamte Fluggerätelektronik und reicht vom einmotorigen Flugzeug über Hubschrauber, Linienmaschinen, Großraumtransporter bis zum Militärjet.