So vielseitig wie die Produkte der Metall- und Elektroindustrie sind auch die Berufe, in denen dort ausgebildet wird! Es gibt dort z. B. auch gestalterische Berufe, bei denen du mit Zeichenprogrammen am PC deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst; Berufe, bei denen du hauptsächlich in Laboren arbeitest und naturwissenschaftliches Interesse mitbringen solltest; Oder Berufe, in denen Genauigkeit und Geschick gefragt sind, weil du mit nur millimeterkleinen Komponenten arbeitest; Oder auch Berufe, bei denen ganz unterschiedliche Arbeiten an Fahrzeugen aller Art im Vordergrund stehen. Und jede Menge weitere Berufe!
Für viele der Berufe, die hier vorgestellt werden, sind die Ausbildungsplätze aber rar – oder sie werden nur in bestimmten Gebieten Bayerns angeboten. Mit einem Blick in unsere Ausbildungsbörse kannst du aber gleich checken, wie die Chancen in deiner Region stehen!
Ganz schön viel Verantwortung trägst du als Werkstoffprüfer/in auf deinen Schultern! Denn was sich in deinen Prüfungen als unbedenklich erwiesen hat, geht in Produktion. Aber keine Bange: In diesem Job checkst du verschiedene Metalle und Kunststoffe total „auf Herz und Nieren“, sodass du praktisch gar nicht falsch liegen kannst.
Das fängt an mit der Untersuchung im Labor: Mit unterschiedlichen Prüfgeräten, Maschinen, Röntgen- und Ultraschallgeräten nimmst du die Werkstoffe unter die Lupe. Du kontrollierst, wie sie sich zusammensetzen, beurteilst ihre Qualität und klärst ab, für welche Verwendungsmöglichkeiten sie sich eignen. Du nimmst die Werkstoffe aber auch so richtig in die Mangel, dehnst, drückst und biegst sie, um sie auf Härte, Zugfestigkeit, Hitze- und Kältebeständigkeit usw. zu testen. Deine Ergebnisse hältst du in Protokollen fest, weswegen ein Teil deiner Arbeit auch am Schreibtisch stattfindet. Dank deiner Ergebnisse stimmt am Ende die Qualität und Unfälle können vermieden werden: gut gemacht!
Werkstoffprüfer/innen werden in drei unterschiedlichen Fachrichtungen ausgebildet.