Industriemechaniker/in DBFH
Lenker der Produktion und Fachabi im Doppelpack
Mit der Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/in DBFH schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn „DBFH“ bedeutet: Du machst eine duale Berufsausbildung und gleichzeitig die Fachhochschulreife. Die ersten 2½ Jahre absolvierst du in Berufsschule und Betrieb und wirst zum Master der Maschinen ausgebildet. Als Industriemechaniker/in ist es dein Job, alle Maschinen und Fertigungsanlagen immer am Laufen zu halten – und das ist eine echte Herausforderung! Denn bei den komplexen Hightech-Systemen in der Metall- und Elektroindustrie kann schon das kleinste beschädigte Einzelteil die Produktion zum Stillstand führen. Messerscharfes Beobachten und selbstständiges Arbeiten sind also extrem wichtig für deine Tätigkeit.
Du baust die Maschinen und Anlagen hauptsächlich zusammen, richtest sie ein und checkst mithilfe geeigneter Prüfverfahren, ob alles richtig funktioniert. Findest du dabei Störungen, bestellst du passende Ersatzteile oder fertigst sie selbst an und führst Reparaturen durch. Bist du durch mit Prüfung und Montage, weist du Kollegen oder Kunden in die Handhabung der Maschinen ein. Du bist aber auch in der Fertigung von Maschinen beschäftigt, stellst Einzelteile aus Metall oder Kunststoff her und kannst daher fräsen, schleifen, drehen oder feilen. Für deinen Job gilt: Teamarbeit führt zum Ziel! Du stimmst deshalb deine Arbeitsschritte mit den Mechatronikern und Elektrotechnikern ab. Nach der Facharbeiterprüfung wird das letzte halbe Jahr der insgesamt dreijährigen DBFH-Ausbildung in Vollzeit und mit Vollgas an der FOS oder BOS durchgeführt: zur Vorbereitung auf die Fachhochschulreifeprüfung. Normalerweise dauert das sonst ein ganzes Jahr!
